Muhô: Futter für Pferd und Esel. Das Dôgen-Lesebuch.

Ziel des Bud­dhis­mus ist, den Geist zu erwe­cken und zum Bud­dha zu wer­den. Es ist ein Weg, der jedem offen­steht. In die­sem Buch gibt der Zen-Mönch Muhô Hin­wei­se, wie man sich der Leh­re Dôgen Zen­jis nähern kann. Dar­in geht es nicht nur um die gro­ßen The­men Leben und Tod, son­dern auch um All­tags­pro­ble­me, die uns heu­te kon­kret betref­fen. Muhôs Über­set­zung des alt­ja­pa­ni­schen Tex­tes hält sich so nah wie mög­lich an Dôgens Ori­gi­nal. Der Abt des Antai­ji erläu­tert anhand von Aus­zü­gen aus dem Shôbôgen­zô und wei­te­ren Tex­ten, was bud­dhis­ti­sche Übung bedeu­tet.

Muhô Nöl­ke: Fut­ter für Pferd und Esel. Das Dôgen-Lese­buch. 188 Sei­ten. Paper­back. 15 €. Ang­kor Ver­lag. ISBN: 978–3-943839–63-0.  Lese­pro­be + Bestel­len

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Was war, ist in mir“- Seminar zu den generationsübergreifenden Auswirkungen des 2. Weltkrieges auf deutsche Familien

Vom 13. Juni – 17. Juni 2018 wird ein 5-Tage Semi­nar zum The­ma „Die gene­ra­ti­ons­über­grei­fen­den Aus­wir­kun­gen des 2. Welt­krie­ges auf deut­sche Fami­li­en“ im Tibe­ti­schen Medi­ta­ti­ons­haus „Sem­kye Ling“ in Schne­ver­din­gen statt­fin­den. Es wir ange­lei­tet von Clau­de AnShin Tho­mas, US-Ame­ri­ka­ner, Zen-bud­dhis­ti­scher Mönch, ehe­ma­li­ger Front­sol­dat im Viet­nam­krieg und inter­na­tio­na­ler Advo­kat für Frie­den und akti­ve Gewalt­lo­sig­keit.

Zur Wich­tig­keit des The­mas:
Der 2. Welt­krieg hat viel­fäl­ti­ge Spu­ren in den ein­zel­nen Fami­li­en hin­ter­las­sen, bis in die Enkel­ge­ne­ra­ti­on hin­ein. Die Spu­ren wir­ken auf die indi­vi­du­el­le und fami­liä­re Geschich­te ein. Es ist wich­tig, dass wir einen ver­ant­wor­tungs­vol­le­ren Umgang mit unse­rer eige­nen Fami­li­en­ge­schich­te erler­nen, denn die Aus­wir­kung zei­gen sich nicht nur in einem selbst, son­dern auch in den nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen.

Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung:
Son­ja Myo­Zen Ster­ner
Zalt­ho Sang­ha e.V.
smyozen@gmail.com
www​.zalt​ho​.de
www​.zalt​ho​.org

Kurz-Bio­gra­fie von Clau­de AnShin Tho­mas:
Clau­de AnShin Tho­mas wur­de 1947 im US-Staat Penn­syl­va­nia gebo­ren. Nach­dem er schon in der Kind­heit prä­gen­de Gewalt­er­fah­run­gen gemacht hat­te, mel­de­te sich im Alter von 18 Jah­ren frei­wil­lig für den Wehr­dienst im Viet­nam-Krieg. Er wur­de Kom­man­deur einer Hub­schrau­ber­mann­schaft. Er sagt heu­te, dass er für den Tod von vie­len Men­schen und der Zer­stö­rung gan­zer Dör­fer ver­ant­wort­lich wur­de. Wie so vie­le ande­re Kriegs-Vete­ra­nen, war er nach sei­ner Rück­kehr außer­stan­de, sich wie­der in sein sozia­les Umfeld ein­zu­glie­dern. Vie­le Jah­re rang er mit trau­ma­ti­schen Spät­fol­gen, Sucht, Iso­la­ti­on, Obdach­lo­sig­keit und zer­mür­ben­der Hoff­nungs­lo­sig­keit.

Heu­te ist Clau­de AnShin Tho­mas ein Zen-bud­dhis­ti­scher Mönch, Inter­na­tio­na­ler Frie­dens­ak­ti­vist, Autor und Leh­rer in den USA, Euro­pa, Süd­ame­ri­ka und Asi­en. Er teilt sei­ne inspi­rie­ren­de spi­ri­tu­el­le Odys­see vom Hor­ror des Nah­kampfes zur Ent­de­ckung des bud­dhis­ti­schen Pfa­des. Clau­de AnShins kraft­vol­le Geschich­te kann ande­ren als Land­kar­te die­nen, die sich mög­li­cher­wei­se in immer wie­der­keh­ren­den Kreis­läu­fen von Reak­tio­nen gefan­gen füh­len, wel­che ein Umstand der trau­ma­ti­schen Erfah­rung sind, unge­ach­tet der Natur und des Aus­ma­ßes die­ses Trau­mas.

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Hanshan Deqing: Reise ins Traumland

»Vor nicht all­zu lan­ger Zeit emp­fand jemand, der in den Dreck fiel, eine sol­che Scham, dass er gelob­te, sich zu bes­sern und nie wie­der hin­zu­fal­len. Heut­zu­ta­ge ver­schickt jemand, der im Dreck liegt, noch Ein­la­dun­gen an ande­re, ihm doch Gesell­schaft zu leis­ten. Das ist doch ein trau­ri­ger Zustand, nicht wahr?«

Hans­han Deqing (1546–1623) gilt als einer der bedeu­tends­ten Chan-Mön­che der Ming-Dynas­tie. Er kom­men­tier­te zahl­rei­che Sutren, aber auch kon­fu­zia­ni­sche und tao­is­ti­sche Schrif­ten, ver­fass­te Gedich­te und schrieb aus­gie­big über sei­ne Pra­xis und den Zustand des erleuch­te­ten Geis­tes. Der Gesamt­um­fang sei­nes Wer­kes dürf­te acht­tau­send Sei­ten über­schrei­ten. Dabei nahm er Leh­ren des Huay­en- und Rei­nes-Land-Bud­dhis­mus auf. Unüber­seh­bar ist Hans­hans lite­ra­ri­sches Talent, beson­ders in sei­ner Auto­bio­gra­fie zeigt sich sein Humor.

Die­ser Band ent­hält u.a. Hans­hans Leit­sät­ze, eini­ge sei­ner Gedich­te und Aus­füh­run­gen zu den wich­tigs­ten Aspek­ten der Zen-Medi­ta­ti­on.

Hans­han Deqing: Rei­se ins Traum­land.
Leh­ren und Gedich­te des chi­ne­si­schen Zen-Meis­ters.
Mit einem Kom­men­tar zum Herz-Sutra.
116 Sei­ten. Taschen­buch. 9,90 €. ISBN: 978–3-943839–52-4.

Bestell­bar bei Ama­zon oder sonst­wo im Buch­han­del

Fer­ner will ich auf die Neu­auf­la­gen der Kodo Sawa­ki-Titel »An Dich« und »Zen ist die größ­te Lüge aller Zei­ten« hin­wei­sen. Von Letz­te­rem gibt es nun erst­mals eine gebun­de­ne Aus­ga­be, von bei­den Titeln über­ar­bei­te­te Taschen­buch-Aus­ga­ben im For­mat 12 x 19 cm. Nähe­res auf der Ver­lags­sei­te. Anlass ist die Aus­strah­lung der Doku von Wer­ner Pen­zel über Antai­ji, die noch bis 4.2.2018 in der ARTE-Media­thek zu sehen ist: »Zen for Not­hing«.

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Video Buchbesprechungen

Eine klei­ne Serie von Vor­stel­lun­gen von Zen-Büchern, auf­ge­nom­men im Pari­ser Dojo und in einer Zen-Grup­pe in einem besetz­ten Haus… wei­te­re wer­den fol­gen. Viel Spass beim Schau­en.

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Zen Tag mit Christoph Rei Ho Hatlapa in Bonn

Zen-Meis­ter Chris­toph Rei Ho Hat­la­pa lei­tet seit 1986 die Zen-Übung (Rin­zai) in der Cho­ka Sang­ha und ist nun zum vier­ten Mal auch bei uns im Bon­ner San Bo Dojo zu Gast.

Neben sei­ner Beru­fung als Zen-Leh­rer arbei­tet Chris­toph Rei Ho Hat­la­pa als Trai­ner für Gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on (GFK) und Media­tor.

Am Sams­tag, 18.11.2017 wer­den wir von 8:00 bis 17:00 einen gemein­sa­men Tag mit Zazen, Kin Hin, Rezi­ta­ti­on und Samu ver­le­ben. Wäh­rend des Zen Tags wird es die Gele­gen­heit zum Doku­san (Ein­zel­ge­spräch) für jede/n Ein­zel­nen geben.

Um 18:00 wird Chris­toph Rei Ho Hat­la­pa außer­dem einen öffent­li­chen Vor­trag hal­ten, zu dem wir dann die Pfor­ten des Dojos öff­nen.

Ort: San Bo Dojo | Heer­str. 167 | 53111 Bonn
Infos: www​.zen​-bonn​.de

Anmel­dun­gen bit­te schrift­lich an info@zen-bonn.de

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