Das neue zenFORUM

Dies ist die Web­sei­te der gleich­na­mi­gen eMail-Lis­te. Die zen­fo­rum Mail-Lis­te wur­de Ende 1996 ins Leben geru­fen, um einen Aus­tausch von Zen-Üben­den in allen Fra­gen der Pra­xis unter­ein­an­der zu ermög­li­chen, sich also auch im vir­tu­el­len Raum des Inter­nets zu tref­fen, Fra­gen zu stel­len, zu beant­wor­ten, Stand­punk­te zu dis­ku­tie­ren usw. Sie ist offen für unter­schied­li­che Zen-Rich­tun­gen und Tra­di­tio­nen, ohne sich einer bestimm­ten Schu­le ver­pflich­tet zu füh­len.

Ein Abzug der von 1999 bis 2011 geführ­ten Web­sei­te des zen​FO​RUM​.de befin­det sich hin­ter die­sem Link als sta­ti­sches Archiv. Jedoch wer­den die Sei­ten dort nicht wei­ter gepflegt; noch wer­den sie aktiv erwei­tert. Sie sol­len dem inter­es­sier­ten Besu­cher ledig­lich als Archiv der damals ver­öf­fent­lich­ten Bei­trä­ge die­nen.

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Bodhidharma: Zwei Eingänge und vier Übungen

„Wenn einer nicht ver­steht, läuft er den Phä­no­me­nen nach; wenn er ver­steht, lau­fen ihm die Phä­no­me­ne nach.“
Im frü­hen 20. Jh. wur­den in Tun-huang (Chi­na) zahl­rei­che Schrif­ten gefun­den, die zwi­schen 750 und 780 ent­stan­den sein sol­len und uns einen kla­re­ren Blick auf das frü­he Chan (Zen) erlau­ben. Auf Bodhi­d­har­ma selbst soll nach heu­ti­ger Erkennt­nis nur die kur­ze Schrift Erh-ju ssu-hsing lun („Zwei Ein­gän­ge und vier Übun­gen“) zurück­ge­hen, ver­fasst von T’an-lin, einem Schü­ler Hui‑k’os. Bodhi­d­har­mas Leh­ren bezie­hen sich vor allem auf die noch nicht strikt defi­nier­te Sitz­me­di­ta­ti­on sowie aufs Lan­ka­va­tara-Sutra, leh­nen sich in der Form aber ans Shri­ma­la-Sutra an. In wei­te­ren Tex­ten aus Bodhi­d­har­mas Umfeld berief man sich zuneh­mend auf Nagar­ju­na, das Dia­mant- und das Vimala­kir­ti-Sutra. Dadurch erscheint die­se Über­lie­fe­rung frisch und jen­seits des Buch­sta­ben­glau­bens vor allem für Lai­en inter­es­sant. Sie leg­te den Grund­stein für eine Ethik des Gebens und zeug­te von einer tie­fen Erkennt­nis der allen gemein­sa­men Bud­dha-Natur.
Bodhi­d­har­ma: Zwei Ein­gän­ge und vier Übun­gen.
Deutsch von Kel­ler und Yama­da. Paper­back. 80 Sei­ten. 9,90 €.
ISBN: 978–3‑943839–68‑5. 
(auch im Buch­han­del, bei ama​zon​.de usw.)
Ebook 7,49 €. ISBN: 978–3‑943839–69‑2.
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Huineng: Plattformsutra. Neuübersetzung.

»Der Weg (dao) muss durch den erwach­ten Geist ver­stan­den wer­den
und hat nichts mit Sitz­me­di­ta­ti­on zu tun.«

Die Leh­re des Platt­form-Sutras wird dem sechs­ten Chan/­Zen-Patri­ar­chen Liuzu Daji­an Hui­neng (auch: Caoxi Hui­neng, 638–713) zuge­schrie­ben. Die frü­hes­te bekann­te erhal­te­ne Ver­si­on stammt aus Dun­huang (9. Jh.). Wir legen hier die Über­set­zung der um ca. ein Drit­tel län­ge­ren, so genann­ten Zong­bao-Ver­si­on aus dem 13. Jh. vor, die in die Tais­hô Tri­pita­ka (No. 2008) Ein­gang fand.

Die Haupt­the­men des Tex­tes sind Ver­sen­kung (samâdhi) und Weis­heit (pra­jnâ) sowie plötz­li­ches Erwa­chen. Hui­neng rela­ti­viert die Bedeu­tung der Sitz­me­di­ta­ti­on und erläu­tert sei­ne Leh­re in zahl­rei­chen Begeg­nun­gen mit Schü­lern.

»Was also ist Sitz­me­di­ta­ti­on (zuochan)? Wenn alles Anhaf­ten an äuße­re Din­ge abge­wor­fen wird, alles Akti­vie­ren von Gedan­ken an gut und böse, dann heißt dies ‚sit­zen‘ (zuo). Inner­lich die Bewe­gungs­lo­sig­keit der Selbst-Natur zu erken­nen heißt ‚Medi­ta­ti­on‘ (chan).«

Hui-neng: Platt­form-Sutra.
Deutsch von Kel­ler und Yama­da. 108 Sei­ten. Paper­back. 9,90 €.
ISBN: 978–3‑943839–54‑8.
Kind­le Ebook 7,49 €. ISBN: 978–3‑943839–55‑5. (auch als ePub)
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Bankei Etaku: Das Zen des ungeborenen Buddha-Geistes

Wer im unge­bo­re­nen Bud­dha-Geist ver­weilt, braucht kei­ne Vor­schrif­ten. (…) Wenn du im unge­bo­re­nen Bud­dha-Geist ver­weilst, bist du hier und jetzt ein leben­di­ger Bud­dha, und ein solch leben­di­ger Bud­dha wird gewiss nichts Der­ar­ti­ges aus­he­cken wie das Anneh­men der Gebo­te, denn es gibt für ihn kei­ne Gebo­te, die er anneh­men könn­te. (…) Am Ort des Unge­bo­re­nen exis­tiert so etwas wie Gebo­te nicht.

Cover-Bankei

Bank­ei Eita­ku [1622–1693] ist einer der popu­lärs­ten japa­ni­schen Zen-Meis­ter der Rin­zai-Schu­le. Sei­ne Leh­re über­mit­tel­te er vor allem in Reden und Gesprä­chen, die all­ge­mein ver­ständ­lich waren und vie­le Men­schen erreich­ten. Im Mit­tel­punkt steht dar­in das »Unge­bo­re­ne«, die Bud­dha-Natur oder der Bud­dha-Geist, in dem es stets zu ver­wei­len gel­te, um nicht in dua­lis­ti­sche Ansich­ten und Strei­te­rei­en abzu­glei­ten. Natür­li­che Spon­ta­nei­tät und Frei­heit von Ritua­len sind wei­te­re Kenn­zei­chen von Bank­eis Über­lie­fe­rung.

Die­ser Aus­schnitt aus Bank­eis Werk spart die zahl­rei­chen Wie­der­ho­lun­gen frü­he­rer Fas­sun­gen aus und kon­zen­triert sich auf die wesent­li­chen Aspek­te sei­ner Leh­re.

Bank­ei Eta­ku: Das Zen des unge­bo­re­nen Bud­dha-Geis­tes. Deutsch von Kel­ler und Yama­da. 88 Sei­ten. Paper­back. 9,90 €. ISBN: 978–3943839-51–7.  Lese­pro­be + Bestel­len

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Shodo Harada: Zazen. Aber wie?

»Wenn wir gera­de sit­zen, bekom­men wir das Gefühl, dass etwas unse­re Wir­bel­säu­le in den Him­mel zieht. Dann geschieht etwas Selt­sa­mes: Wie von selbst wird sich dein Rücken auf­rich­ten und die Span­nung in den Schul­tern und im Hals wie auch der Schmerz im Rücken gleich­zei­tig nach­las­sen. Denn die Ver­span­nung ist die Fol­ge der Stau­ung der Ki-Ener­gie in unse­rem Kör­per. Erst wenn der Rücken gera­de ist und sich auf­wärts streckt, beginnt die sta­gnie­ren­de Ki-Ener­gie frei zu flie­ßen und lässt den Kör­per sich ent­span­nen«.

Shôdô Hara­da Rôshi (geb. 1940) ist einer der fünf Nach­fol­ger von Yama­da Mumon Rôshi (1900–1988) und lei­tet Zen-Sess­hins in sei­nen Klös­tern Sôgen­ji in Japan, Hokuo­zan in Deutsch­land sowie Taho­ma in den USA und Indo­zan in Indi­en.Cover-Harada

Die­ses Buch gibt detail­lier­te Anwei­sun­gen zu der Übung des Zazen und beant­wor­tet Fra­gen von Üben­den. Hara­da Rôshi ist einer der gro­ßen Zen-Meis­ter unse­rer Zeit, der die hun­der­te Jah­re alte Zen-Tra­di­ti­on für Men­schen im Wes­ten aus­legt und dabei nicht die ursprüng­li­che Inten­si­tät der Übung aus den Augen ver­liert. Er sieht die Zukunft die­ser Übung in der Lai­en­pra­xis und gibt prak­ti­sche Anwei­sun­gen, die auch im All­tag umge­setzt wer­den kön­nen.

Ent­hal­ten sind auch eini­ge in Zen-Grup­pen rezi­tier­te Sutren und Dha­ra­ni.

Shôdô Hara­da: Zazen. Aber wie? Deutsch von Ladis­lav Shin­den Drez­do­wicz. 64 Sei­ten. Paper­back. 5 €. ISBN: 978–3943839-45–6.

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Zen und Sensory Awareness mit Stefan Laeng

Im Okto­ber 2019 fin­den wie­der Zen und Sen­so­ry Awa­reness Work­shops mit Ste­fan Laeng statt.

Die Work­shops ent­hal­ten Antei­le klas­si­scher Zen-Pra­xis (Zazen, Kin Hin, Samu, Rezi­ta­ti­on) sowie Work­sho­p­an­tei­le von Sen­so­ry Awa­reness. In die­ser Zeit kön­nen die Teil­neh­men­den ihre Erfah­run­gen in Stil­le, Bewe­gung und Begeg­nung ver­tie­fen.

Zen-Prak­ti­zie­ren­de aller Tra­di­tio­nen sowie Sen­so­ry Awa­reness Praktiker*innen sind herz­lich ein­ge­la­den.

Termine

11.10. – 13.10.2019
Ort: Dorfschule Hesseln/Leubsdorf
28.10. – 31.10.2019
Ort: Waldhaus am Laacher See

Infos

www​.zen​-sen​sor​ya​wa​reness​.de

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