Das neue zenFORUM

Dies ist die Web­seite der gleich­na­mi­gen eMail-Liste. Die zen­fo­rum Mail-Liste wurde Ende 1996 ins Leben geru­fen, um einen Aus­tausch von Zen-Übenden in allen Fra­gen der Pra­xis unter­ein­an­der zu ermög­li­chen, sich also zu tref­fen, Fra­gen zu stel­len, zu beant­wor­ten, Stand­punkte zu dis­ku­tie­ren usw. Sie ist offen für unter­schied­li­che Zen-Richtungen und Tra­di­tio­nen, ohne sich einer bestimm­ten Schule ver­pflich­tet zu fühlen.

Ein sta­ti­scher Abzug der von 1999 bis 2011 geführ­ten Web­seite des zen​FO​RUM​.de befin­det sich hin­ter die­sem Link. Jedoch wer­den die Sei­ten dort weder wei­ter gepflegt noch aktiv erwei­tert und sol­len dem Inter­es­sier­ten ledig­lich als Archiv der damals ver­öf­fent­lich­ten Bei­träge dienen.

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ZEN & GFK »Empathisches Zuhören« — Ein Vertiefungskurs

Kan­non (Ava­lo­ki­tesh­vara) hört die Rufe der Welt. Indem sie das Empa­thi­sche Zuhö­ren prak­ti­ziert, kön­nen sich die Wesen selbst erkennen.

Ute Faber (cnvc-zertifizierte GFK-Trainerin und Zen-Praktiziernde) und Patrick Dam­schen (Zen-Mönch) laden zu einem Ver­tie­fungs­kurs ZEN & GFK ein.

Der Work­shop trägt den Titel »Empa­thi­sches Zuhö­ren« und beginnt am Frei­tag, 27.02.2015 um 18:30 und endet am Sams­tag, 28.02.2015 um 19:00.

Beob­ach­tung ohne Bewer­tung, Acht­sam­keit und Mit­ge­fühl, zwi­schen den Wegen des Zen und der Gewalt­feien Kom­mu­ni­ka­tion gibt es eine Reihe von Par­al­le­len und Mög­lich­kei­ten, sich gegen­sei­tig zu befruch­ten. Wir wer­den zusam­men sit­zen und ver­su­chen, aus der Stille des Zazen her­aus in die Schön­heit der Bedürf­nisse ein­zu­tau­chen und uns mit dem Leben in uns selbst und im ande­ren zu verbinden.

Die­ser Work­shop ist ein Ange­bot des San Bo Dojo | Zen-Zentrum Bonn und rich­tet sich an Men­schen, die sowohl Erfah­run­gen im Zen also auch in der Gewalt­freien Kom­mu­ni­ka­tion (GFK) haben. Wir wer­den uns gemein­sam mit den Prin­zi­pien der Gewalt­freien Kom­mu­ni­ka­tion (GFK) nach Mar­shall B. Rosen­berg beschäf­ti­gen und erfor­schen, wie diese unsere Zen-Praxis berei­chern kann und umgekehrt.

Wei­tere Infos unter www​.zen​-bonn​.de oder info(at)zen-bonn.de

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Neuer Gedichtband von Ryokan

„Ein Mönch würde eher unter Tiger-Müttern wandern, 
als den Pfad von Ruhm und Reich­tum zu betreten.“
   
Ryô­kan Taigu (1758–1831) war ein Mönch der Sôtô-Schule des Zen. Er rauchte und trank Alko­hol, lebte eine lange Zeit als Ere­mit und ernährte sich von dem, was Natur und Bet­tel­gänge her­ga­ben. Bekannt ist er für sein selbst­ver­ges­se­nes Spiel mit Kin­dern, vor allem aber für seine Kal­li­gra­fien, die sich am abstrakt-kursiven „Gras-Stil“ ori­en­tier­ten. Ryôkans Leben war von Armut gekenn­zeich­net. Zwar sind seine Verse in ers­ter Linie Natur­be­trach­tun­gen und bud­dhis­ti­schen Meta­phern gewid­met. Es fin­den sich jedoch auch Lie­bes­ge­dichte an die Nonne Teis­hin und gesell­schafts­kri­ti­sche Verse. Weni­ger bekannt sind Zei­len, in denen der als unbe­küm­mert gel­tende Ryô­kan Selbst­zwei­fel hegte und sich zu sei­nen Ängs­ten bekannte.
   Wir wol­len mit die­ser Über­set­zung einen Schwer­punkt auf seine chi­ne­si­schen Gedichte legen, die sich wie stim­mungs­volle lite­ra­ri­sche Minia­tu­ren aus sei­nem Ein­sied­ler­le­ben lesen. Zuwei­len zeigt Ryô­kan sich darin auch als bud­dhis­ti­scher Leh­rer. Die japa­ni­schen Haiku sind knapp und eher wört­lich wiedergegeben.
 
Taigu Ryô­kan: Ich spiele auf dem Buddha-Weg. 116 Sei­ten. Paper­back. 9,99 €. ISBN: 978–3-936018–24-0. Soeben erschie­nen im Ang­kor Verlag.
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Neue E-Book-Reihe »Zen-Gedichte« im Angkor Verlag

Santoka-Cover Ebook

In der neuen Reihe Zen-Gedichte sind als Kindle E-Books für je 2,99 € bei Ama­zon die fol­gen­den Titel erschie­nen — und natür­lich auch auf ande­ren Rea­dern les­bar. Zunächst war ja schon 1) der Korea­ner Ko Un erhält­lich (siehe den Ein­trag zur Buch­messe 2014).

Nun sind vier über­wie­gend zwei­spra­chige japanisch-deutsche E-Books hinzugekommen.

2) Dôgen Zenjis Sans­hôdôei, die japa­ni­schen Gedichte (seine chi­ne­si­schen fin­den sich über­wie­gend in einem sei­ner Haupt­werke, dem Eihei Koroku, das als E-Book inzwi­schen für 9,99 € zu haben ist).

3) Nat­sume Sôsekis Haiku, die weni­ger bekannt sind als seine Romane (z.B. Kokoro; Der Tor aus Tokio) und zu einem gro­ßen Teil vom Zen inspi­riert und von Humor getragen.

4) Taneda San­tôkas Auch ich bin allein. Taneda wird beson­ders Freun­den Ikkyûs und Ryôkans gefal­len, denn auch er galt als exzen­trisch. Seine unge­küns­tel­ten Verse wur­den durch einige Bil­der der japa­ni­schen Künst­le­rin Rica Ojara ergänzt.

5) Im Dezem­ber folgt ein eben­falls mit sol­chen Bil­dern gar­nier­tes expe­ri­men­tel­les Haiku-Werk des früh ver­stor­be­nen Laien– und Wan­der­mönchs Ozaki Hôsai. Als von Melan­cho­lie bestimm­ter Alko­ho­li­ker rich­tete er sei­nen Blick auf Alltags-Details.

Nähere Infor­ma­tio­nen auf der Ver­lags­seite des Ang­kor Verlages.

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Ko Uns »Zen-Gedichte, was’n das?« als E-Book

»Wenn du dich nur nie­der­setzt, stirbt der Bud­dha,
stirbt auch eine Mutter.«

Zur Buch­messe gibt es  Ko Uns »Zen-Gedichte, was’n das?« für knapp einen Euro bei Ama­zon. Ko Un gilt seit Jah­ren bei den Wet­ten auf den Literatur-Nobelpreis als einer der Top 20-Kandidaten. Der Titel läu­tet eine Reihe mit Zen-Gedichten ver­schie­de­ner Auto­ren ein. Ko Un hat ihn einst für die gedruckte Aus­gabe selbst illustriert.

Inmit­ten des Korea­krie­ges wandte sich Ko Un (* 1933) dem Bud­dhis­mus zu. 1952 wurde er Mönch und prak­ti­zierte Son, das korea­ni­sche Äqui­va­lent zum japa­ni­schen Zen. Als Schü­ler des gro­ßen Mönchs Hyo­bong bereiste er die korea­ni­sche Halb­in­sel und stieg rasch im Rang auf. Nach zehn Jah­ren schied er aus, des­il­lu­sio­niert durch den For­ma­lis­mus und die Kor­rup­tion der bud­dhis­ti­schen Hier­ar­chie. Als Leh­rer in einer Wohl­fahrts­schule auf der Insel Cheju im Süden publi­zierte er wei­tere Gedicht­bände – der erste war noch wäh­rend sei­ner Zeit als Mönch erschie­nen – und kehrte dann 1967 in die Groß­stadt Seoul zurück, wo düs­tere Jahre der Trunk­sucht in einem Selbst­mord­ver­such gip­fel­ten … Ko Un ist heute mit zahl­rei­chen Gedicht­bän­den, Essays, einer Auto­bio­gra­phie, Roma­nen und Bio­gra­phien wohl der bedeu­tendste lebende korea­ni­sche Autor.

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Aktualisierung der Webseite Zenklausen

Liebe Besu­cher,

wir möch­ten Sie dar­auf hin­wei­sen, dass sich die Web­sei­teadresse der Zen­klau­sen in der Eifel geän­dert hat zu www​.zen​klau​sen​.com. Wir wären Ihnen dank­bar, wenn Sie diese Infor­ma­tion aktua­li­sie­ren würden.

Gleich­zei­tig möch­ten wir Sie dar­auf hin­wei­sen dass wir Face­book und Twit­ter­sei­ten hin­zu­ge­fügt haben.

Mit freund­li­chem Gruss;
Zen­klau­sen in der Eifel
Huf­fels­heck 1
D-54619 Lei­den­born
Germany

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