Das neue zenFORUM

Dies ist die Web­seite der gleich­na­mi­gen eMail-Liste. Die zen­fo­rum Mail-Liste wurde Ende 1996 ins Leben geru­fen, um einen Aus­tausch von Zen-Übenden in allen Fra­gen der Pra­xis unter­ein­an­der zu ermög­li­chen, sich also zu tref­fen, Fra­gen zu stel­len, zu beant­wor­ten, Stand­punkte zu dis­ku­tie­ren usw. Sie ist offen für unter­schied­li­che Zen-Richtungen und Tra­di­tio­nen, ohne sich einer bestimm­ten Schule ver­pflich­tet zu fühlen.

Ein sta­ti­scher Abzug der von 1999 bis 2011 geführ­ten Web­seite des zen​FO​RUM​.de befin­det sich hin­ter die­sem Link. Jedoch wer­den die Sei­ten dort weder wei­ter gepflegt noch aktiv erwei­tert und sol­len dem Inter­es­sier­ten ledig­lich als Archiv der damals ver­öf­fent­lich­ten Bei­träge dienen.

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Neue E-Book-Reihe »Zen-Gedichte« im Angkor Verlag

Santoka-Cover Ebook

In der neuen Reihe Zen-Gedichte sind als Kindle E-Books für je 2,99 € bei Ama­zon die fol­gen­den Titel erschie­nen — und natür­lich auch auf ande­ren Rea­dern les­bar. Zunächst war ja schon 1) der Korea­ner Ko Un erhält­lich (siehe den Ein­trag zur Buch­messe 2014).

Nun sind vier über­wie­gend zwei­spra­chige japanisch-deutsche E-Books hinzugekommen.

2) Dôgen Zenjis Sans­hôdôei, die japa­ni­schen Gedichte (seine chi­ne­si­schen fin­den sich über­wie­gend in einem sei­ner Haupt­werke, dem Eihei Koroku, das als E-Book inzwi­schen für 9,99 € zu haben ist).

3) Nat­sume Sôsekis Haiku, die weni­ger bekannt sind als seine Romane (z.B. Kokoro; Der Tor aus Tokio) und zu einem gro­ßen Teil vom Zen inspi­riert und von Humor getragen.

4) Taneda San­tôkas Auch ich bin allein. Taneda wird beson­ders Freun­den Ikkyûs und Ryôkans gefal­len, denn auch er galt als exzen­trisch. Seine unge­küns­tel­ten Verse wur­den durch einige Bil­der der japa­ni­schen Künst­le­rin Rica Ojara ergänzt.

5) Im Dezem­ber folgt ein eben­falls mit sol­chen Bil­dern gar­nier­tes expe­ri­men­tel­les Haiku-Werk des früh ver­stor­be­nen Laien– und Wan­der­mönchs Ozaki Hôsai. Als von Melan­cho­lie bestimm­ter Alko­ho­li­ker rich­tete er sei­nen Blick auf Alltags-Details.

Nähere Infor­ma­tio­nen auf der Ver­lags­seite des Ang­kor Verlages.

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Zazen-Wochenende: 07. — 09. November 2014

unter der Lei­tung von Rev. Sotai Hiromi, Rinzai-Tradition

für Anfän­ger und Fortgeschrittene

Frei­tag, 07. Novem­ber: 18:00 — 20:00 Uhr,
Sams­tag, 08. Novem­ber: 9:00 — 20:00 Uhr und
Sonn­tag, 09. Novem­ber: 9:00 — 18:00 Uhr

Am Sams­tag und Sonn­tag vege­ta­ri­sches Mit­tags­mahl im Stil des Zen-Tempels
Ein detail­lier­ter Plan erscheint am Freitag.

Das Zazen-Wochenende fin­det halb­jähr­lich statt.
Eine Anmel­dung ist erfor­der­lich — Gebühr:  80,- €

EKÔ-Haus der Japa­ni­schen Kul­tur e.V.
40547 Düs­sel­dorf
Brüg­ge­ner Weg 6
Tel.: (0211) 577918–0
Fax: (0211) 577918–219
Inter­net: http://​www​.eko​-haus​.de
E-Mail: pool@eko-haus.de

 

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Ko Uns »Zen-Gedichte, was’n das?« als E-Book

»Wenn du dich nur nie­der­setzt, stirbt der Bud­dha,
stirbt auch eine Mutter.«

Zur Buch­messe gibt es  Ko Uns »Zen-Gedichte, was’n das?« für knapp einen Euro bei Ama­zon. Ko Un gilt seit Jah­ren bei den Wet­ten auf den Literatur-Nobelpreis als einer der Top 20-Kandidaten. Der Titel läu­tet eine Reihe mit Zen-Gedichten ver­schie­de­ner Auto­ren ein. Ko Un hat ihn einst für die gedruckte Aus­gabe selbst illustriert.

Inmit­ten des Korea­krie­ges wandte sich Ko Un (* 1933) dem Bud­dhis­mus zu. 1952 wurde er Mönch und prak­ti­zierte Son, das korea­ni­sche Äqui­va­lent zum japa­ni­schen Zen. Als Schü­ler des gro­ßen Mönchs Hyo­bong bereiste er die korea­ni­sche Halb­in­sel und stieg rasch im Rang auf. Nach zehn Jah­ren schied er aus, des­il­lu­sio­niert durch den For­ma­lis­mus und die Kor­rup­tion der bud­dhis­ti­schen Hier­ar­chie. Als Leh­rer in einer Wohl­fahrts­schule auf der Insel Cheju im Süden publi­zierte er wei­tere Gedicht­bände – der erste war noch wäh­rend sei­ner Zeit als Mönch erschie­nen – und kehrte dann 1967 in die Groß­stadt Seoul zurück, wo düs­tere Jahre der Trunk­sucht in einem Selbst­mord­ver­such gip­fel­ten … Ko Un ist heute mit zahl­rei­chen Gedicht­bän­den, Essays, einer Auto­bio­gra­phie, Roma­nen und Bio­gra­phien wohl der bedeu­tendste lebende korea­ni­sche Autor.

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Zen Tag mit Zen-Meister Brad Warner in Bonn

Am 18.10.2014 wird der Soto Zen-Meister, Autor und Punk-Bassist, Brad War­ner zu einem Zazen-Tag nach Bonn kommen.

Mit Büchern wie “Hard­core Zen”, “Sit down, Shut up”, “Wrap­ped in Karma, dip­ped in cho­co­late”, “Sex, Sin and Zen” und »There is no god…« wurde er für seine unkon­ven­tio­nelle Zen-Unterweisung bekannt. Die Dharma Über­tra­gung erhielt Brad War­ner 2007 von Gudo Wafu Nis­hi­jima und wurde von ihm zum Lei­ter der Dogen-Sangha ernannt.

Der Zazen-Tag beginnt am 18.10.2014 um 8:00 mit dem ers­ten Zazen (Ankunft ab 7:30) und endet um ca. 18:00.

Ort: Gemein­de­raum St. Marien | Adolf­str. 28d | 53111 Bonn (ganz in der Nähe des Dojos)
Anmel­dun­gen bitte an info@zen-bonn.de
Kos­ten­bei­trag: 50,00 €

Am 19.10.2014 fin­det dar­über hin­aus eine Lesung mit Brad War­ner bei 3 schätze in Bonn statt. (www​.​3​-schaetze​.de)

Brad_Warner_Zen-Tag_2014

 

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Claude AnShin Thomas in Frankfurt: »Durch Akzeptanz zu Innerem Frieden und Gelassenheit«

Claude AnS­hin Tho­mas wird über seine Erfah­run­gen mit die­sem Thema sprechen.  Darüber hin­aus wird er wäh­rend des Retre­ats ver­schie­dene Hilfs­mit­tel und Werk­zeuge der Medi­ta­tion und der Acht­sam­keits­pra­xis vor­stel­len, die die Teil­neh­me­rIn­nen in dem Pro­zess unter­stüt­zen kön­nen, anders zu leben und sich aus fami­liä­ren Kreis­läu­fen fort­zu­be­we­gen, die uns in Kreis­läu­fen des Unfrie­dens gefan­gen halten. 

 Claude AnShin Thomas

Viele Men­schen suchen nach Frie­den und Gelas­sen­heit: Frie­den mit ihrer Umwelt, und Frie­den mit sich selbst. Oft fin­den wir uns jedoch, trotz unse­res Ver­lan­gens nach Frie­den und Gelas­sen­heit, in sich wie­der­ho­len­den Kreis­läu­fen des Unfrie­dens und ver­strickt in den ein oder ande­ren Kon­flikt. Wie kön­nen wir eine Hal­tung von Akzep­tanz ent­wi­ckeln für uns und für die Men­schen und Umstände in unse­rem Leben?

Claude AnS­hin Tho­mas wird über seine Erfah­run­gen mit die­sem Thema sprechen.  Darüber hin­aus wird er wäh­rend des Retre­ats ver­schie­dene Hilfs­mit­tel und Werk­zeuge der Medi­ta­tion und der Acht­sam­keits­pra­xis vor­stel­len, die die Teil­neh­me­rIn­nen in dem Pro­zess unter­stüt­zen kön­nen, anders zu leben und sich aus fami­liä­ren Kreis­läu­fen fort­zu­be­we­gen, die uns in Kreis­läu­fen des Unfrie­dens gefan­gen halten. 

Kurz-Biografie: Claude AnS­hin Tho­mas mel­dete sich im Alter von 17 Jah­ren frei­wil­lig für den Dienst in Viet­nam und wurde Kom­man­deur einer Hub­schrau­ber­mann­schaft. An sei­nem acht­zehn­ten Geburts­tag war er bereits für den Tod vie­ler Men­schen ver­ant­wort­lich. Wie so viele andere Vietnam-Veteranen war er nach sei­ner Rück­kehr außer­stande, sich wie­der in sein sozia­les Umfeld ein­zu­glie­dern. Viele Jahre rang er mit Post­trau­ma­ti­schem Stress, Sucht, Iso­la­tion, Obdach­lo­sig­keit und Hoffnungslosigkeit. Heute ist Tho­mas ein Zen-Mönch, inter­na­tio­na­ler Frie­dens­ak­ti­vist, Autor und Leh­rer in den USA, Europa und Asien.

Der Vor­trag und das Retreat wer­den auf deutsch übersetzt.

Vor­trag:     Durch Akzep­tanz zu inne­rem Frie­den und Gelassenheit

Datum:           Don­nerstag, 07. August 2014
Zeit:                 19.30 Uhr  
Ort:                   Hei­lig Kreuz — Zen­trum für christ­li­che Medi­ta­tion und Spiri–
                           tua­li­tät, Ket­tele­r­al­lee 45 , 60385 Frank­furt
Kos­ten:           10 € und Spende (Dana) für den Lehrer

Medi­ta­ti­ons­se­mi­nar: 

Datum:        09. — 10. August 2014

Zeit:                  jeweils 9:00 Uhr  bis 17.00 Uhr
Ort:                   Hei­lig Kreuz — Zen­trum für christ­li­che Medi­ta­tion und
Spiritualität
Kos­ten:            80 €, Anmel­dung erforderlich.
                           Ver­schie­dene Medi­ta­ti­ons­for­men wer­den vor­ge­stellt und
kön­nen aus­pro­biert werden. 
                           Vor­kennt­nisse sind nicht erforderlich.
Anmel­dung:  Karen Get­su­Gen Arnold, Zaltho-Sangha e.V.
                           Tel: 069 — 580 30 901, E-Mail: getsugen@zaltho.de
                           Inter­net: www​.zaltho​.de 

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