Das neue zenFORUM

Dies ist die Webseite der gleichnamigen eMail-Liste. Die zenforum Mail-Liste wurde Ende 1996 ins Leben gerufen, um einen Austausch von Zen-Übenden in allen Fragen der Praxis untereinander zu ermöglichen, sich also zu treffen, Fragen zu stellen, zu beantworten, Standpunkte zu diskutieren usw. Sie ist offen für unterschiedliche Zen-Richtungen und Traditionen, ohne sich einer bestimmten Schule verpflichtet zu fühlen.

Ein statischer Abzug der von 1999 bis 2011 geführten Webseite des zenFORUM.de befindet sich hinter diesem Link. Jedoch werden die Seiten dort weder weiter gepflegt noch aktiv erweitert und sollen dem Interessierten lediglich als Archiv der damals veröffentlichten Beiträge dienen.

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Termine Buddhistisches Zentrum Scheibbs (Österreich)

Überraschend ist ein Platz beim Kurs „ Zen und Kochen“ mit Ed Brown in der kommenden Woche frei geworden. Vielleicht magst du spontan diese Gelegenheit ergreifen? Normalerweise ist es nämlich sehr schwer einen Platz zu ergattern. Und auch bei den anderen Seminaren gibt es noch freie Plätze.

Link: Buddhistisches Zentrum Scheibbs: http://www.bzs.at  | bz.scheibbs@gmx.at


Juni

7.6. – 12.6.
Zen und Kochen mit Edward Espe Brown

15.6. – 19.6.
Ein säkularer buddhistischer retreat mit Stephen und Martine Batchelor Martine / Stephen Batchelor

22.6. – 29.6.
Wandern und Meditation mit Mathias Köhl

24.6. – 28.6.
Qi Gong und Meditation mit Franz Möckl

Juli
2.7. – 9.7.
Meditation – Wandlung durch Verstehen mit Christoph Köck

11.7. – 17.7.
Sesshin Genso Sasaki Roshi

21.7. – 30.7.
Vipassana Meditation mit Yoga mit Ursula Lyon

August
17.8. – 21.8.
Vertrauen in den Herzgeist mit Shantiviriya Klaus Kraler

24.8. – 28.8.
Vipassana Metta mit Andrea Huber

28.8. – 3.9.
Retreat der Jungen Buddhisten

September
28.8 – 4.9.
Meditation und Wandern/ Waldviertel mit Mathias Köhl

22.9. – 25.9.
Vipassana Meditation mit Hannes Huber

Oktober
29.9. – 2.10.
Jodeln und Qi Gong mit Christina Zurbrügg/ Michael Hudecek

7.10. – 9.10.
Zen Einführung mit Mathias Köhl

13.10. – 16.10.
Meditation – Wandlung durch Verstehen mit Christoph Köck

19.10. – 23.10.
Wege der Heilung mit Lisa Freund

27.10. – 30.10.
Einen säkularen Weg gehen

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Vesak-Fest in Leverkusen

Am 21. Mai 2016 zwischen 9:00 Uhr und 17:30 Uhr wird die Zaltho Sangha in den Pfarrräumen der St. Remigius Kirche in Leverkusen zum allerersten Mal ein Vesak-Fest “aus der Taufe” heben.

Vesak ist ein Feiertag, welcher weltweit bei buddhistischen Gruppen die Geburt sowie den Erleuchtungs- und Todestag des historischen Siddhartha Gautama Shakyamuni (Buddha) hervorhebt. Wir hoffen, das Fest von nun an jedes Jahr feiern zu können.

Die Öffentlichkeit ist ganz herzlich eingeladen sich unverbindlich umzuschauen und buddhistische Meditationsformen und die verschiedenen Gruppen und Zentren (Tibetisches Zentrum Thoesam Ling Köln, Kwan Um Zen Zentrum Köln, Zaltho Sangha Leverkusen) kennen zu lernen, bei Kaffee, Tee und Kuchen ins Gespräch zu kommen oder an Kurzvorträgen und angeleiteten Meditationen teilzunehmen. Die Teilnahme ist kostenlos. Man kann während des Tages einfach dazu kommen, wann immer es passt. Wir freuen uns über eine Spende.

Adresse: An St. Remigius 7, 51379, Leverkusen, 9-17:30 Uhr. Vesak Karte Druck Weitere Informationen siehe Webseite www.zaltho.de

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Wie Erleuchtung das Gehirn verändert

Guido (Angkor) hat den folgenden Text in die Mail-Liste des zenFORUM und auf seinem ASSO-Blog gepostet. Da der Beitrag recht interessant ist, stelle ich ihn hier nochmals ein:

How Enlightenment Changes Your Brain

How Enlightenment Changes Your Brain

„How Enlightenment Changes Your Brain“ (Hay House UK 2016). Die Autoren: Dr. Newberg forscht u.a. zu integrativer Medizin an der Thomas Jefferson Universität. Mark Waldman ist u.a. „NeuroCoach“, wobei er hirnbasierte Strategien lehrt, die er aus Studien über Achtsamkeit und Bewusstseinstraining übernimmt.

Das momentan nur auf Englisch erhaltene Werk fasst auf gut verständliche Weise zahlreiche, in Fußnoten erwähnte Studien zusammen, die sich insbesondere mit den Veränderungen im menschlichen Hirn beschäftigen, wenn jemand sich meditativen Praktiken widmet und/oder von Erleuchtungserfahrungen berichtet. Dabei werden verschiedene Religionen berücksichtigt wie auch agnostische Zugänge zum Erwachen. Die Erkenntnisse münden in praktischen Vorschlägen, wie der Übende und sein Hirn in einen Zustand versetzt werden können, der Erleuchtung hervorrufen kann. So tragen die Autoren auf erfrischende Weise zur Entmystifizierung und Entideologisierung dieses Prozesses bei.

Die beiden Autoren hatten bereits in ihrem Werk „Born to Believe“ gezeigt, dass wir uns zwar nützliche, aber unzutreffende Vorstellungen über uns und die Welt und Wirklichkeit machten, wobei wir aber davon ausgingen, dass wir diese korrekt wahrnähmen. Einer der Autoren berichtet von seinem intensivsten Erlebnis, bei dem er selbst sich „auf einem Ozean Unendlichen Zweifels treiben sah“ und schließlich herausfand, „dass die einzige Gewissheit Zweifel sei.“ Alles, was er tun konnte, war, sich diesem Erlebnis hinzugeben, dass die Züge dessen annahm, was von zahlreichen Menschen als Erleuchtung beschrieben wurde: eine Schwächung des Selbst, das Gefühl des Einsseins und der Verbundenheit von allem, der Hingabe bei gleichzeitiger Klarheit, dass eine tiefere Einsicht oder Weisheit, also eine neue Sicht erlangt wurde, ein sehr emotionales, außerordentlich intensives, angenehmes und erhebendes Erlebnis. Die Autoren unterscheiden in kleine „e“-Einblicke und das große „E“-Erwachen. Da sich letztlich aber jedes dieser Erlebnisse etwas von den anderen unterscheide, trüge es immer auch einen persönlichen Zug. Die kleinen Erfahrungen, häufig im Gebet und der Meditation gemacht, würden unser Wohlbefinden und unsere Kooperationsfähigkeit mit anderen sowie unsere Empathie verbessern. Die bewusste Suche nach dem großen Erwachen könne nicht nur das eigene Leiden, sondern auch das der anderen in der Welt erleichtern; dabei würde man von einer Erfahrung des Erwachens zu einem Zustand des Erwachens übergehen. Es gäbe geschlechtsspezifische Unterschiede: Während Männer eher die Welt/das Universum und das Bewusstsein in den Fokus rücken, sind es bei Frauen Liebe, Beziehungen und die Kinder. Bei beiden Geschlechtern stieg nach dem Erwachen das Interesse an spirituellen Dingen, ließ aber an religiösen Belangen etwas nach. Die Erleuchtung würde zwar als wirklicher erlebt als andere Erfahrungen, unser Leiden bzw. die Gründe dafür würden jedoch in der Folge als weniger wirklich wahrgenommen. Für diesen Weg zur Erleuchtung hätten wir Menschen eine biologische Veranlagung.

Die Hirnscans unterscheiden sich bei diesen Erfahrungen insofern, als zunächst eine Steigerung der Aktivität in den Regionen der Frontal- und Parietallappen vonstatten geht, beim großen Erwachen jedoch eine radikale Abnahme dieser Aktivität nachweisbar ist. Diese kann von einem Menschen bewusst herbeigeführt werden, etwa mithilfe von Gedanken und Absichten, Bewegung, Tönen und der Atmung. Selbstreflektive Beobachtung und Achtsamkeit könnten das Hirn auf die Erfahrung der Erleuchtung vorbereiten, der höchsten und lebensveränderndsten Bewusstseinsstufe (nach einem sechsstufigen Modell der Autoren). Die Folgen des Erwachens seien: größere Offenheit gegenüber anderen, kein Anhaften an vergangenen Fehlern, geringere Sorge bei der Lösung anstehender Probleme, stärkeres Gefühl von Frieden, Glück und Zufriedenheit.

Interessant ist, dass Studien zu Franziskanernonnen und Buddhisten ergaben, sie würden ca. eine Stunde benötigen, um die neurologischen Veränderungen der „kleinen“ Erweckungserlebnisse zu bewirken, während etwa „Pfingstler“ („Pentecostals“), die z. B. in Ekstase in Zungen reden, und „Schreibmedien“ (siehe Psychografie) dies schneller erreichten. Die Hirnareale, die durch intensives Gebet und kontemplative Mediation angeregt würden, seien die gleichen, die für das Unterscheiden von Gut und Schlecht, Güte und Gier, Liebe und Hass zuständig seien.
Die Autoren fassen in diesem Zusammenhang auch andere esoterisch anmutende Praktiken wissenschaftlich zusammen, so habe sich zum Beispiel gezeigt, dass Menschen, die daran glauben, dass ihnen Gebete anderer helfen, schneller gesundeten. In weiteren Untersuchungen wurde die menschliche Fähigkeit zur Vorausahnung belegt. Überraschenderweise zeigte sich tendenziell bei Empfängern von aus der Ferne gegebenem „Segen“ eine erhöhte Aktivität des Thalamus. Dieser Aspekt fasziniert mich selbst, wie ich hier schon schrieb, seit ich eine statistisch sehr unwahrscheinliche Häufung von Begegnungen mit einer geliebten Frau erlebte, auf die sich meine Gedanken lange Zeit in Liebe konzentriert hatten.* Erst vor ein paar Tagen kaufte ich in einem anderen Fall einen Schutzhelm für ein Kind, und als ich abends nach Hause kam, teilte mir die Bekannte, für dessen Kind ich ihn gekauft hatte und die ein paar Hundert Kilometer von mir entfernt war, mit, dass sie just zur gleichen Zeit mit ihrem jüngsten Kind und ihrer Mutter in einen Motorradunfall verwickelt war (der glimpflich ausging). Dieses spekulative Feld unserer Wahrnehmung, das auf der einen Seite zum Wahnsinn neigt und zuweilen auf quälende Weise nutzlos bleibt, erscheint mir als eines der viel versprechendsten Forschungsgebiete der Neurologie: Wie stark können wir über Distanzen hinweg mit geliebten Menschen verbunden sein, und wie sehr können wir deren Schicksal voraussehen und dies fruchtbar machen?

Die Autoren geben praktische Hinweise und behaupten auch, dass sowohl sich wiederholende Bewegungen oder Töne wie auch eine spezielle Haltung – so lange sie angenehm seien! – eine günstige rituelle Praxis darstellten. Sie berücksichtigen das Shaktipat der Hindus ebenso wie das Dikr der Sufis und die Meditation auf den Sound Om. Entscheidend sei, dass das „beobachtende Selbst“ in einem Teil des Hirns stattfände, das nicht mit den sorgenvollen Gedanken im rechten Frontallappen verbunden sei, aber auch nicht mit den optimistischen des linken Frontallappens. Mehr „Achtsamkeit“ im Alltag bedeute auch mehr Selbstvertrauen und eine verbesserte Fähigkeit, mit emotionalen Problemen fertig zu werden. Die „neurowissenschaftliche Wahrheit“ der Autoren kommt uns bekannt vor: Unsere Wahrnehmung der Dinge sei nichts als eine Illusion, die im Parietallappen entstünde und in den Sprachzentren des Frontallappens einen Namen bekäme, unsere Gedanken und Gefühle seien also nur Gebilde in unserem Geist, Erinnerungen, die aus der Vergangenheit stammten und auf die Gegenwart projiziert würden. Darum müsse das gewöhnliche Bewusstsein, das vom Frontallappen regiert würde, unterbrochen werden, damit das eigene Glaubens- und Wertesystem zusammenbrechen und ein neues entstehen kann.

(Guido)

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Rezitations Workshop am 18.06.2016

Mehr über die Rezitation erfahren

klangschalen

Alle, die in unserer Zendo Abends meditieren, erleben, dass wir in der 2. Runde rezitieren. Doch warum tun wir das? Rezitieren einen Text in einer uns unverständlichen Sprache? Rezitieren das Ganze 3 mal und werden immer schneller dabei? Ab und zu tönt die Klangschale und auf eine „Holzform“ schlägt jemand mit einem Klöppel den Takt?

In diesem Rezitations Workshop erhalten wir Antworten:

Zur Theorie

  • Warum rezitieren wir.
  • Was passiert beim Rezitieren in uns.
  • Welche Auswirkungen haben die Töne und Schwingungen auf uns.
  • Die Bedeutung der Texte.
  • Rezitieren = Meditieren?

Zu den Instrumenten

Han, Mokugyo, Klangschalen

frosch

Wir erleben die Praxis

  • Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, alle Instrumente selbst auszuprobieren; wir üben in kleinen Gruppen.
  • Wir üben die richtige Tonlage und die Aussprache der Worte.
  • Wir üben Choka (Morgenrezitation), Banka (Abendrezitation) und den Einsatz bei Zeremonien.

Ablauf des Rezitations Workshops
Beginn:                       9.00 Uhr, kleine Teepause
Mittagessen:               12.30 – 13.30, anschließend Kaffee oder Tee
Ende:                           17.00 Uhr

Wir beginnen mit einer Runde Zazen und mit der Einführung in Choka = Morgenrezitation.

Während des Workshops werden wir immer wieder meditieren……

Leitung des Workshops
Helga Albrecht hat sich bereit erklärt, uns die Grundlagen sowie die Feinheiten der Rezitation nahezubringen. Helga führt die Rezitations Workshops des Daishin Zen durch, meist in der Klosterklause in Kükelühn  (ca. 800 km nördlich von Stuttgart!).

Helga kommt aus der Zendo in Gifhorn und Schülerin von Hinnerk Polenski.

Ort des Rezitations Workshops
Daishin Zen Zendo
Steiermärkerstr. 104
70469 Stuttgart

Kosten
30,00 € für Mitglieder des Daishin Zen Vereins Stuttgart.
49,00 € für Meditierende, die nicht Mitglied in unserem Verein sind.
Die Seminargebühr ist mit der Anmeldung zu bezahlen.
zzgl. 15,00 Euro für Mittagessen und Kaffee- bzw. Teepause, zahlbar bei Veranstaltung

Anmeldung per E-Mail:

s.binninger@sieglinde-binninger.de  oder juergen-hildebrand@t-online.de

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Zen-Zentrum in der Nähe von Wien

Die österreichische Zen-Gruppe vom Bodhidharma Zendo Wien manifestiert gerade die große Vision eines eigenen Zen-Zentrums in der Nähe von Wien.
Damit hat die internationale Buddhistische Gemeinschaft eine großartige Chance, künftig gemeinsam zu praktizieren.

Das Objekt ist ein altes Gasthaus im Naturpark Hohe Wand, das mit seiner Klarheit und Funktionalität überzeugt. Die Klarheit des Geistes wird durch die gegebene Schönheit der Natur und den atemberaubenden Ausblick natürlich gefördert. Die Finanzierung erfolgt ausnahmslos durch Spenden und Förderer.

Anlässlich der Übergabe findet am 23. April 2016 um 12:00 Uhr vor Ort eine Einweihungszeremonie mit Shunan Noritake Roshi vom Myoshin-Ji Kloster aus Kyoto statt. (Details zur Einweihungszeremonie als PDF-Datei)
Am Tag zuvor um 15:00 Uhr findet ein Buddhistisch-Christliches Friedensgebet im Stephansdom gemeinsam mit dem Dompfarrer Toni Faber statt. (Einladung als PDF)

In Gassho
Anneliese Zobl
(Projektleitung BergZendo)

BergZendo

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