Vesak-Fest in Leverkusen am 20.Mai 2017 mit öffentlichem Vortrag von Claude AnShin Thomas

Am Samstag, dem 20. Mai 2017 zwischen 10 Uhr und 20:00 Uhr wird der Zaltho Sangha e.V., ein gemeinnütziger Zen-buddhistischer Verein mit Sitz in Leverkusen, zum zweiten Mal ein Vesak-Fest feiern.

Der Zaltho Sangha wird Vesak zusammen mit anderen buddhistischen Gruppen aus der Umgebung feiern. Die Veranstaltung findet in den Pfarrräumen der Herz-Jesu Kirche in Leverkusen am Wiesdorfer Platz statt.

Die Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen in einer praktischen und persönlichen Weise mehr über die buddhistische Praxis zu erfahren. Die Öffentlichkeit hat auch die Chance, verschiedene buddhistische Gruppen und Zentren in unserer Gegend kennen zu lernen.

Es werden Erfrischungen von den teilnehmenden Gruppen wie Kaffee, Tee, Salate und Kuchen angeboten. Dieses Geschenk ermöglicht eine informellere Interaktion zwischen dem Publikum und den Gruppen, die sich vorstellen. Darüberhinaus wird es die Gelegenheit geben kurze Veranstaltungen zu besuchen, die die Vielfältigkeit zeigen, in der sich buddhistische Meditationspraxis präsentiert.

Die Teilnahme ist kostenlos. Spenden (DANA) sind herzlich willkommen, um die Kosten zu decken.

In diesem Jahr wird als besonderer Gast der amerikanische, Zen-buddhistische Mönch Claude AnShin Thomas die Veranstaltung besuchen. Er wird um 18:30 Uhr einen Vortrag über das wichtige und zeitgemäße Thema:“Empathie und Mitgefühl” halten. Claude AnShin Thomas ist internationaler Friedensaktivist, der auch ehemaliger Soldat im Vietnam Krieg war.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Zaltho-Sangha e.V. Ramona AnGyo Nolde, Telefon: 0214-31493724,
E-Mail: vesak-leverkusen@zaltho.de; vesak-leverkusen@zaltho.de
Internet: www.zaltho.de; www.zaltho.com

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Zazen-Wochenende: 02. – 04. Juni 2017

unter der Leitung von Rev. Sōtai Hiromi, Rinzai-Tradition

für Anfänger und Fortgeschrittene

Freitag, 02. Juni: 18:00 – 20:00 Uhr,
Samstag, 03. Juni: 9:00 – 20:00 Uhr und
Sonntag, 04. Juni: 9:00 – 18:00 Uhr

am Samstag und Sonntag vegetarisches Mittagsmahl im Stil des Zen-Tempels
Ein detaillierter Plan erscheint am Freitag.

Das Zazen-Wochenende findet halbjährlich statt.
Eine Anmeldung ist erforderlich. – Gebühr:  80,- €

EKÔ-Haus der Japanischen Kultur e.V.
40547 Düsseldorf
Brüggener Weg 6
Tel.: (0211) 577918–0
Fax: (0211) 577918–219
Internet: http://www.eko-haus.de
E-Mail: eko@eko-haus.de

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“WAS WAR, IST IN MIR” 24.-28. Mai 2017, Semkye Ling, Lünzen/Schneverdingen, Meditationsretreat mit Claude AnShin Thomas

Erstes Meditations-Seminar in Deutschland zum Thema der generations-übergreifenden Auswirkungen des 2. Weltkrieges auf deutsche Familien.

 

Nazi-Zeit und Krieg – Wie wirkt das bis heute in meiner Familie und mir nach?

Leitung: Zen buddhistischer Mönch, ehemaliger Frontsoldat im Vietnamkrieg und Buchautor Claude AnShin Thomas. Als ein internationaler Advokat des Friedens und der aktiven Gewaltlosigkeit arbeitet er weltweit unermüdlich. Für mehr Informationen: www.zaltho.de, www. zaltho.org, Buch: “Am Tor zur Hölle – Der Weg eines Soldaten zum Zen Mönch“, Theseus, 2003 und 2008

mit Assistenz und Übersetzung: von der Zen-buddhistischen Nonne Wiebke KenShin Andersen

Wo: Semkye Ling Landhaus, Lünzen/Schneverdingen (1 Autostunde südlich von Hamburg)

Kontakt: Sonja MyoZen Sterner, Email: smyozen@gmail.com (www.zaltho.de) , Tel: 01577-925 6204

Thema:     Der 2. Weltkrieg hat vielfältige Spuren in den einzelnen Familien hinterlassen; bis in die Enkelgeneration hinein wirken sie auf die individuelle und die familiäre Geschichte. Ein verantwortungsvollerer Umgang mit unserer eigenen Familiengeschichte kann bestärkend und transformierend wirken, nicht nur für einen selbst, sondern auch für die nachfolgenden Generationen. So kann die Familiengeschichte schließlich nicht nur als diffus belastend, sondern als klärend erlebt werden.

Die Hinwendung zu diesem Thema mit dem Fokus auf die Selbstreflexion durch einen engagierten Meditations-Übungsweg ermöglicht es uns, zu erkennen, wie die Zusammenhänge generationsübergreifend sind.

WAS WAR, IST IN MIR

Es gibt viele, die noch nicht so viel über die Weitergabe von Trauma wissen. Trauma hat generations-übergreifende Auswirkungen. Zum Beispiel erzählte eine junge Frau aus Bremen: “Meine Großmutter überlebte mit ihren beiden Kindern den 2. Weltkrieg im zerbombten Bremen. Mein Opa war an der russischen Front und geriet dort in Kriegsgefangenschaft. Als ich und meine Schwester noch klein waren, weinte meine Mutter eine lange Zeit lang jeden Abend an der Seite meines Vaters. Als Kinder verstanden wir dieses Verhalten nicht. Erst später in unserem Leben lernten wir zu verstehen, dass mit unsere Mutter alles in Ordnung war. Sie hatte geweint, weil sie befürchtete, dass ihr Ehemann eingezogen werden könnte und sie dann mit beiden Kindern zurückbleiben würde.

Meditation und ein bewusstes Leben kann – wenn wir wollen – ein Mittel sein, die Weitergabe von Traumata zu unterbrechen. Dieser Prozess wirkt sich auf die vorangegangene, die gegenwärtige und die nächste Generation aus.

Wiebke KenShin Andersen, Initiatorin der Veranstaltung: “Ich selber kenne tiefe Schuldgefühle, die nicht meine sind. Ich kenne die fehlende emotionale Präsenz und persönliche Teilnahme meiner Eltern, die beide den 2. Weltkrieg als Kinder und Teenager erlebt haben.

     Viele Jahre lang dachte ich, dass wegen der fehlenden emotionalen Präsenz und persönlichen Teilnahme meiner Eltern, etwas an mir falsch ist. Das dauerte, bis ich von Claude AnShin Thomas und der buddhistischen Praxis über die generations-übergreifenden Auswirkungen von Krieg und Trauma lernte.

     Nun weiß ich, dass die Art, in der meine Eltern zu mir waren, nicht an meiner Person lag. Aber ich habe auch gelernt, dass die Konsequenzen des Verhaltens meiner Eltern sich in mir wiederspiegeln und dass ich jetzt für diese selber verantwortlich bin. D.h. in praktischen Schritten, dass ich zunächst mein Leiden in mir annehmen muss; es weder abzulehnen noch mich und andere darüber zu identifizieren. Und dass ich dann durch einen disziplinierten spirituellen Übungsweg anfange, eine andere und bewusstere Beziehung zu meinem Leiden herzustellen.

Kurz-Biografie von Claude AnShin Thomas:

Claude AnShin Thomas wurde 1947 im US-Staat Pennsylvania geboren. Nachdem er schon in der Kindheit prägende Gewalterfahrungen gemacht hatte, meldete sich im Alter von 18 Jahren freiwillig für den Wehrdienst im Vietnam-Krieg. Er wurde Kommandeur einer Hubschraubermannschaft. Er sagt heute, dass er für den Tod von vielen Menschen und der Zerstörung ganzer Dörfer verantwortlich wurde. Wie so viele andere Kriegs-Veteranen, war er nach seiner Rückkehr außerstande, sich wieder in sein soziales Umfeld einzugliedern. Viele Jahre rang er mit traumatischen Spätfolgen, Sucht, Isolation, Obdachlosigkeit und zermürbender Hoffnungslosigkeit.

Heute ist Claude AnShin Thomas ein Zen Buddhistischer Mönch, Internationaler Friedensaktivist, Autor und Lehrer in den USA, Europa, Südamerika und Asien. Er teilt seine inspirierende spirituelle Odyssee vom Horror des Nahkampfes zur Entdeckung des Buddhistischen Pfades. Claude AnShins kraftvolle Geschichte kann anderen als Landkarte dienen, die sich möglicherweise in immer wiederkehrenden Kreisläufen von Reaktionen gefangen fühlen, welche ein Umstand der traumatischen Erfahrung sind, ungeachtet der Natur und des Ausmaßes dieses Traumas.

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Workshop: Zen & Jin Shin Jyutsu

„Die Kunst des Glücklichseins, die Kunst des Wohlwollens und die Kunst der Langlebigkeit“

Jin Shin Jyutsu ist eine mehrere tausend Jahre alte Kunst, Körper, Geist und Emotionen zu harmonisieren. In den ursprünglichen Heiltraditionen wurde kein Unterschied zwischen Körper, Geist und Seele gemacht. Die Methoden waren immer auf körperliche, emotionale und spirituelle Ganzheit ausgerichtet. Jin Shin Jyutsu „arbeitet“ mit 26 “Sicherheitsenergieschlössern” (SES) entlang der energetischen Bahnen des Körpers, die den Körper mit Lebensenergie versorgen. Diese “Sicherheitsenergieschlösser” können wir etwa mit wohlwollenden Freunden vergleichen, die uns warnen, wenn einzelne Bereiche unseres Seins nicht in Harmonie sind oder eine oder mehrere unserer Energiebahnen blockiert sind. Dies führt zu Stagnation, Blockaden im Energiefluß, Spannungen, Schmerzen, Unwohlsein…

Dank Jiro Murai, welcher diese alte Heilkunst Anfang des 20. Jahrhunderts in Japan neu belebte und später an Mary Burmeister überliefert hat, können wir an ihrem Beispiel etwas wiederentdecken und erforschen, was wir uranfänglich in uns tragen, die Weisheit unseres Körpers. Unsere Hände und Finger sind dabei Schlüssel zu unserer physikalischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Balance. Während wir sie einfach auf eines oder mehrere der “Sicherheitsenergieschlösser” legen, können wir aktiv für ein gutes Funktionieren unserer physikalischen, mentalen und emotionalen Harmonie sorgen.

Neben der Tatsache, das Jiro Murai Zazen praktizierte, gibt es darüber hinaus viele weitere Verbindungen von Zen und Jin Shin Jyutsu.
Mary Burmeister sagte zum Beispiel: „Alle meine Leiden sind nur dies: Ich ignoriere mein Selbst“ und Nathalie Max, Jin Shin Jyutsu Praktikerin aus Paris ermutigt uns „Erlaube Deinem Atem zu sein. Jetzt! Keine Vergangenheit, keine Zukunft. Alles ist schon in Dir“. Im Zen finden wir zahlreiche Entsprechung, z.B. „Den Weg zu studieren bedeutet das Selbst zu studieren“ (Dogen Zenji) und „Ein Sesshin zu praktizieren bedeutet, den Herz-Geist zu berühren und eins zu werden mit der Essenz“.

Für Martine (Jin Shin Jyutsu Praktikerin) und Thierry Hoyois (Zen-Mönch) war es daher einfach natürlich, diese beiden Praktiken zu kombinieren und so werden die beiden am Sonntag, 23.04.2017 im Bonner San Bo Dojo einen Tag mit „Zazen & Jin Shin Jyutsu“ anbieten. Wir werden gemeinsam Zazen praktizieren und Jin Shin Jyutsu kennenlernen.

Der Tag wird in Deutsch und Französisch gehalten sein; es gibt eine Übersetzung.

Jin Shin Jyutsu kann sowohl als Selbsthilfe als auch durch einen ausgebildeten Praktiker angewendet werden. In der Sangha um Zen-Meister Roland Yuno Rech ist Jin Shin Jyutsu schon etwas bekannt geworden, seit dem es 2010 während der Praxiszeiten „Der Geist der Geste“ im Tempel La Gendronnière angeboten wurde.

Termin: 23.04.2017, 9:00 – 16:00

Ort: San Bo Dojo, Bonn

Kosten:
Normalpreis: 30,00 €
Ermäßigter Preis: 25,00 €
Solipreis: 35,00 € +

Infos/Anmeldung: www.zen-bonn.de

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Suche nach Shakuhachi Spieler in NRW

Für eine Lesung am 16. März 2017 um 19:00 Uhr im Kulturzentrum »Alte Post« in Neuss suchen wir einen Shakuhachi Spieler der meine Lesung: »Die Wanderung auf den Bausenberg« musikalisch begleitet. Natürlich gegen Honorar.

Bitte melden bei Jeanne Lessenich: jeanL@am-toerichten-bach.de

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