Was war, ist in mir“ — Seminar mit Claude AnShin Thomas zu den generationsübergreifenden Auswirkungen des 2. Weltkrieges auf deutsche Familien

Vom 25. Sep­tem­ber – 29. Sep­tem­ber 2019 wird ein 5‑Tage Semi­nar zum The­ma „Die genera­ti­ons­über­grei­fen­den Aus­wir­kun­gen des 2. Welt­krie­ges auf deut­sche Fami­li­en“ von dem US-Ame­ri­ka­ner und Zen bud­dhis­ti­schen Mönch Clau­de AnShin Tho­mas ange­lei­tet wer­den. Clau­de AnShin ist ein ehe­ma­li­ger Front­sol­dat des Viet­nam­krie­ges, der jetzt ein inter­na­tio­na­ler Advo­kat für Frie­den und akti­ve Gewalt­lo­sig­keit ist.

Wich­tig­keit des The­mas:
Der 2. Welt­krieg hat viel­fäl­ti­ge Spu­ren in den Fami­li­en der­je­ni­gen die im Krieg gedient haben und die Aus­wir­kung des Krie­ges aus ers­ter Hand erlebt haben, hin­ter­las­sen. Die­se Spu­ren mani­fes­tie­ren sich wei­ter­hin in der nach­fol­gen­den Genera­ti­on. Mit die­sem Ver­ständ­nis ist es wich­tig, unse­re Fami­li­en-Geschich­te ken­nen­zu­ler­nen und zu ler­nen wie wir mit den Kon­se­que­zen die­ser Geschich­ten ver­ant­wor­tungs­voll umge­hen kön­nen, da sich die­se in unse­rem täg­li­chen Leben zei­gen Es is wich­tig zu ver­ste­hen, dass die nach­fol­gen­den Genera­tio­nen so sein wer­den, wie wir sind.

Infor­ma­tio­nen und Anmel­dung:
Son­ja Myo­Zen Ster­ner
Zalt­ho Sangha e.V.
smyozen@gmail.com
www​.zalt​ho​.de
www​.zalt​ho​.org

Kurz-Bio­gra­fie von Clau­de AnShin Tho­mas:
Clau­de AnShin Tho­mas wur­de 1947 im US-Staat Penn­syl­va­nia gebo­ren. Nach­dem er schon in der Kind­heit prä­gen­de Gewalt­er­fah­run­gen gemacht hat­te, mel­de­te sich im Alter von 18 Jah­ren frei­wil­lig für den Wehr­dienst im Viet­nam-Krieg. Er wur­de Kom­man­deur einer Hub­schrau­ber­mann­schaft. Er sagt heu­te, dass er für den Tod von vie­len Men­schen und der Zer­stö­rung gan­zer Dör­fer ver­ant­wort­lich wur­de. Wie so vie­le ande­re Kriegs-Vete­ra­nen, war er nach sei­ner Rück­kehr außer­stan­de, sich wie­der in sein sozia­les Umfeld ein­zu­glie­dern. Vie­le Jah­re rang er mit den mora­li­schen Ver­let­zun­gen wel­che den Kriegs­dienst beglei­ten, Sucht, Iso­la­ti­on, Obdach­lo­sig­keit und zer­mür­ben­de Hoff­nungs­lo­sig­keit.
Heu­te ist Clau­de AnShin Tho­mas ein Zen-bud­dhis­ti­scher Mönch, Inter­na­tio­na­ler Frie­dens­ak­ti­vist, Autor und Leh­rer in den USA, Euro­pa, Süd­ame­ri­ka und Asi­en. Er teilt sei­ne inspi­rie­ren­de spi­ri­tu­el­le Odys­see vom Hor­ror des Nah­kampfes zur Ent­de­ckung des Bud­dhis­ti­schen Pfa­des. Clau­de AnShins kraft­vol­le Geschich­te kann ande­ren als Land­kar­te die­nen, die sich mög­li­cher­wei­se in immer wie­der­keh­ren­den Kreis­läu­fen von Reak­tio­nen gefan­gen füh­len, wel­che ein Umstand der trau­ma­ti­schen Erfah­rung sind, unge­ach­tet der Natur und des Aus­ma­ßes die­ses Trau­mas.

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