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Chinesische Chan-Meister der Tang- und Sung-Zeit |
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geschrieben von: munish am Mittwoch, 22. August 2007, 09:44 Uhr |
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Munish hat seine Homepage aktualisiert. Sein Dank geht an seinen Freund Axel Stelljes, der ihm dabei sehr viel Arbeit abgenommen und ihn wunderbar unterstützt hat, da er selbst durch seine Krankheit wenig Zeit finden kann.
Insbesondere hat er seine Tabelle »Chinesische Chan-Meister der Tang- und Sung-Zeit« erweitert und verbessert. Neben kleinen Fehlerkorrekturen wurde die HTML-Version auf Unicode umgestellt und in der PDF-Version wurden die Layoutfehler bei den Stammbäumen am Ende beseitigt.
Wer Interesse daran hat, möge sich bedienen:
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Neurose und Erleuchtung |
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geschrieben von: Admin am Dienstag, 14. März 2006, 16:17 Uhr |
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Überlegungen zu Sinnfindung am Beispiel psychoanalytischer und buddhistischer Praxis
Vortrag in Bremen am 16-04-2004
von Prof. Dr. Ralf Zwiebel
I.
Zunächst erscheinen einige Vorbemerkungen notwendig, um den doch sehr anspruchsvollen und aus-ladenden Titel, den Herrn Warrlich und ich in einer Co-Produktion entworfen haben, auf ein eher zu bewältigendes Maß zu bringen:
1. Die Frage nach dem Ort, von dem aus die Diskussion eines solchen Themas überhaupt möglich wird, scheint dabei besonders dringlich. Vermutlich kann man davon ausgehen, dass es einen wesentlichen Unterschied zwischen dem Meister einer spirituellen Disziplin (oder sollte man eher von dem Meister der Weisheit sprechen?) und dem Psychoanalytiker gibt. Während der »genügend gute« Psychoanalytiker eine Professionalität entwickelt, die in ihrem Kern aus einem zentralen paradoxen Spannungsfeld von »Persönlichem« und »Technischem« besteht, das nicht grundsätzlich auflösbar ist und das die profes-sionelle, analytische Beziehung eindeutig von den privaten Beziehungen abgrenzt »seine professionelle Beziehungsfähigkeit spiegelt nicht unbedingt seine generelle Beziehungsfähigkeit« lebt der Meister in voller Kongruenz mit seiner Lehre, oder »ist« der Meister seine Lehre.
Dies spiegelt sich beispielsweise in vielen Zen-Geschichten, wie etwa von dem Schüler, der sich bei seinem Meister beschwert, dass er nun schon so lange bei ihm sei und noch immer keine Belehrungen erhalten habe und der Meister darauf ant-wortet, er sei doch ständig mit ihm zusammen und erlebe ihn beim Essen, bei der Arbeit, beim Meditieren. Diese Differenz besagt jedoch nicht, dass nicht viele Analysanden eine Art »Meister-Übertragung« entwickeln, also ihre Sehnsucht nach einem Menschen damit ausdrücken, der absolut authentisch ist und ohne Selbstwidersprüche lebt und dass man als Analytiker nicht auch empfänglich für diese Übertragung ist. Diese Unterscheidung im Hintergrund will ich also zu Beginn betonen, dass ich zu Ihnen als prakti-zierender, klinischer Psychoanalytiker spreche, der sich allerdings seit mehr als zehn Jahren für die östlichen Weisheitslehren, und dabei vor allem für den Zen-Buddhismus, interessiert und in einem gewissen Umfang praktiziert, dass diese Praxis jedoch der Strenge und den Anforderungen einer solchen Disziplin nur ganz begrenzt gerecht wird.
Dieser heutige Vortrag ist ein wiederholter Anlauf, über die Beziehungen zwischen Psychoanalyse und östlichen Weisheitstraditionen nachzudenken, ein Versuch, der allerdings immer wieder auf die schier unerschöpfliche Weite und Tiefe des Themas stößt (Zwiebel 1992, 1994, 1999).
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Einswerden und Sein ohne Selbst |
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geschrieben von: Wolfgang I Waas am Sonntag, 20. November 2005, 00:24 Uhr |
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Einführung: Der kurze Weg durch die wirkliche Praxis
Ich möchte über einige der Erfahrungen sprechen, die man hat, wenn man buddhistische Meditation macht. Jeder Mensch - ob er nun meditiert oder nicht - findet sich in verschiedenen Zuständen des Geistes. Es ist nützlich, etwas über sie zu wissen, sie zu erkennen und zu wissen, was sie sind und was nicht.
Der Schwerpunkt wird hier auf zwei Zustände gelegt: samadhi und dhyana. Das sind Fachausdrücke (der erste ist samâdhi sowohl in Pali als auch in Sanskrit, der zweite heißt auf Pali jhâna und auf Sanskrit dhyâna), aber es ist nicht nötig, sich darüber Gedanken zu machen. Samadhi ist ganz einfach Einswerden, der Prozess, der das tatsächliche Einswerden mit dem Objekt der Meditation vorbereitet. Dhyana ist einfach gesagt das Ohne-Selbst-Sein. Wir werden die Beziehung und den Unterschied zwischen den beiden klären, indem wir sie in der Praxis durchmachen - es gibt keinen besseren Weg.
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Zen und Psychologie |
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geschrieben von: Matri am Donnerstag, 13. Oktober 2005, 08:40 Uhr |
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© Mario Trinkhaus
Zen - was bewirkt es im Menschen?
Da sitzt man mit gekreuzten Beinen, auf einem Kissen, einer weißen Wand gegenüber und soll sich darin üben, nicht zu denken...
Nur die Atmung beobachten...
Aufkommende Gedanken nur betrachten und vorbeiziehen lassen...
Bei vielen Menschen kommt ziemlich schnell die Frage nach dem tieferen Sinn hoch.
Ich möchte es heute mal nicht religiös, sondern psychologisch betrachten.
Dieses Sitzen vor der weißen Wand ist ein hervorragendes Hilfsmittel, um sich selbst zu beobachten.
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