„Was war, ist in mir“- Seminar zu den generationsübergreifenden Auswirkungen des 2. Weltkrieges auf deutsche Familien

Vom 13. Juni – 17. Juni 2018 wird ein 5-Tage Seminar zum Thema „Die generationsübergreifenden Auswirkungen des 2. Weltkrieges auf deutsche Familien“ im Tibetischen Meditationshaus „Semkye Ling“ in Schneverdingen stattfinden. Es wir angeleitet von Claude AnShin Thomas, US-Amerikaner, Zen-buddhistischer Mönch, ehemaliger Frontsoldat im Vietnamkrieg und internationaler Advokat für Frieden und aktive Gewaltlosigkeit.

Zur Wichtigkeit des Themas:
Der 2. Weltkrieg hat vielfältige Spuren in den einzelnen Familien hinterlassen, bis in die Enkelgeneration hinein. Die Spuren wirken auf die individuelle und familiäre Geschichte ein. Es ist wichtig, dass wir einen verantwortungsvolleren Umgang mit unserer eigenen Familiengeschichte erlernen, denn die Auswirkung zeigen sich nicht nur in einem selbst, sondern auch in den nachfolgenden Generationen.

Informationen und Anmeldung:
Sonja MyoZen Sterner
Zaltho Sangha e.V.
smyozen@gmail.com
www.zaltho.de
www.zaltho.org

Kurz-Biografie von Claude AnShin Thomas:
Claude AnShin Thomas wurde 1947 im US-Staat Pennsylvania geboren. Nachdem er schon in der Kindheit prägende Gewalterfahrungen gemacht hatte, meldete sich im Alter von 18 Jahren freiwillig für den Wehrdienst im Vietnam-Krieg. Er wurde Kommandeur einer Hubschraubermannschaft. Er sagt heute, dass er für den Tod von vielen Menschen und der Zerstörung ganzer Dörfer verantwortlich wurde. Wie so viele andere Kriegs-Veteranen, war er nach seiner Rückkehr außerstande, sich wieder in sein soziales Umfeld einzugliedern. Viele Jahre rang er mit traumatischen Spätfolgen, Sucht, Isolation, Obdachlosigkeit und zermürbender Hoffnungslosigkeit.

Heute ist Claude AnShin Thomas ein Zen-buddhistischer Mönch, Internationaler Friedensaktivist, Autor und Lehrer in den USA, Europa, Südamerika und Asien. Er teilt seine inspirierende spirituelle Odyssee vom Horror des Nahkampfes zur Entdeckung des buddhistischen Pfades. Claude AnShins kraftvolle Geschichte kann anderen als Landkarte dienen, die sich möglicherweise in immer wiederkehrenden Kreisläufen von Reaktionen gefangen fühlen, welche ein Umstand der traumatischen Erfahrung sind, ungeachtet der Natur und des Ausmaßes dieses Traumas.

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